Liebes Publikum,

seit dem 11. Konzertzyklus freuen wir uns, Ihnen wichtige aber auch unbekannte Werke der klassischen Musik aus verschiedenen Ländern präsentieren zu dürfen. Nach Russland, Frankreich, Österreich, Deutschland, Italien, England, USA und Skandinavien wenden wir uns mit Böhmen und Mähren zum letzten Mal einer Region zu und freuen uns wieder einerseits auf Komponisten, die Ihnen bestens geläufig sind aber auch auf Persönlichkeiten, deren Name Sie vielleicht noch nicht gehört haben.

Den Anfang macht das Kammerorchester Sinfonietta Tübingen, seit vielen Jahren ein fester Anker im kulturellen Leben der Universitätsstadt. Mit Werken von Dvorak, Janacek und Smetana erwarten Sie die Highlights der Musik aus Mähren und Böhmen, nicht zuletzt mit der so berühmten Moldau in einer Bearbeitung für Streichorchester, die wir extra für dieses Konzert in Auftrag gegeben haben.

Wenn Sie sich noch an die Mährische Philharmonie Olmütz erinnern, dann dürften Sie sich auf unser Kammerkonzert freuen. Das Moravia Quintet Olmütz besteht aus fünf Bläsern dieses renommierten Orchesters, die direkt nach dem Konzert im Rahmen des USA-Zyklus auf uns zukamen mit dem Wunsch, im Ickinger Konzertzyklus auftreten zu dürfen. Sie werden uns neben den Klassikern einige hier noch unbekannte Musiker vorstellen, deren Werke zu Unrecht nicht im Fokus der klassischen Musik stehen.

Auch in diesem Jahr werden wir am Totensonntag den Zyklus mit einem Requiem abschließen, eine Tradition, die bei Ihnen große Zustimmung findet. Seit Mitte der 1970er-Jahre werden der Erfindungsreichtum und die Virtuosität von Jan Dismas Zelenkas Gesamtwerk, das sich von den verbreiteten Stilen des 18. Jahrhunderts beträchtlich entfernt, mehr und mehr gewürdigt. Und so ist es höchste Zeit, dass wir ihn in unseren Zyklus mit aufnehmen. Seit der ersten musikalischen Begegnung mit ihm ist der künstlerische Leiter ein großer Anhänger seiner Musik und freut sich auf das Konzert mit dem Theodor Schüz Ensemble, welches sich nun zum zweiten Mal in Ebenhausen vorstellt.

Wir laden Sie herzlich zu diesen drei Konzerten ein und danken – wie immer – den beiden Kirchen und unseren Unterstützern, ohne die auch der 19. Ickinger Konzertzyklus nicht zu realisieren wäre.

Herzliche Grüße

Philipp Amelung und Margit Menrad

Margit Menrad

Margit Menrad,
1. Bürgermeisterin der Gemeinde Icking

Philipp Amelung

Philipp Amelung,
Künstlerischer Leiter